Tina Roth Eisenberg’s kreative Einstellung

Mayra Overney
Mayra Overney, 11. Mai 2021

In Zeiten, in welchen Menschen klagen, suche ich gerne nach Personen die Veränderungen und neue Wege des Miteinanders vorschlagen. Ich möchte mit euch folgenden Vortrag teilen, den ich sehr inspirierend finde und ich mir hin und wieder anschaue. Ich finde ihn sehr treffend und wertvoll für Menschen, die entschlossen sind neue Herausforderungen anzugehen.

 

VIDEO Tina Roth Eisenberg „Nicht klagen, machen.“

 

Als die Schweizer Designerin Tina Roth Eisenberg schwanger mit ihrer Tochter Ella war, ging sie über die Bücher. Sie stellte fest, dass sie einige ihrer Wünsche und Träume noch nicht erreicht hatte, zum Beispiel ihr eigenes Design Studio führen. Nie war der richtige Zeitpunkt für solch wichtige Entscheidungen richtig gewesen. Sie realisierte, dass dieser magische Moment auch nie kommen würde und verstand, dass der Augenblick für eine Wendung JETZT ist. Am Tag der Geburt gründete sie ihr eigenes Design Business.

Inzwischen betreibt Tina in NY vier Projekte / Unternehmen. Ein Co-Working-Space namens Studiomates, eine globale, monatliche Vorlesungsreihe namens CreativeMornings, TeuxDeux, die einfach zu bedienende App, und Tattly, ein Shop mit Abziehtattoos.

Jedes dieser Projekte entstand aus persönlicher Frustration heraus. Ihr Credo verwundert daher nicht: «Don’t complain, create!».

Im Vortrag erklärt Tina 5 persönliche Regeln, an die sie sich sowohl im privaten wie auch im geschäftlichen Umfeld hält. Die Ergebnisse widerspiegeln Werte, die Roth Eisenberg am Herzen liegen, vor allem die Möglichkeit das Leben anderer Menschen positiv zu beeinflussen. Ob es nun darum geht eine Konfettibox zu haben, den Zeitplan einzuhalten oder eine Umgebung zu schaffen, die Enthusiasmus kultiviert, Eisenberg drängt uns alle dazu, unseren Erfolg mit persönlichem Glück und Wachstum auszugleichen, unser eigenes und das der Menschen um uns herum. „Obwohl ich meine Arbeit liebe, ist meine Arbeit nicht ich“, sagt sie.

 

 

Tina Roth Eisenberg ist im Appenzeller Dorf Speicher aufgewachsen. Vor 21 Jahren zog sie in die USA. Wegen ihres beliebten Design-Blogs wird sie oft auch als Swiss Miss bezeichnet, was auch der Name ihres Twitter-Accounts ist. Heute ist die Swiss Miss ein Star der New Yorker Kreativszene.

Jeder sollte sich überlegen, welcher Superheld er und was seine Superpower wäre. «Meine ist der Enthusiasmus!».